Wilhelms Outlet – irgendetwas stimmt da nicht ...

Immer widersprüchlicher werden die Vorgänge um das geplante Outlet-Center in Wilhelmshaven. Nachdem das Projekt eines Outlet-Centers in Feuchtwangen gescheitert, liegt auch die Baustelle in Wilhelmshaven brach.

Immer widersprüchlicher werden die Vorgänge um das geplante Outlet-Center in Wilhelmshaven. Nachdem das Projekt eines Outlet-Centers in Feuchtwangen gescheitert, liegt auch die Baustelle in Wilhelmshaven brach.

Wie immer muss sich natürlich niemand Sorgen machen, es läuft wie immer alles geschmiert … Wir FREIEN WÄHLER haben bereits am 6.2.2016 kritisch hinterfragt, ob sich das Vorhaben in Wilhelmshaven realisieren lässt.

Insbesondere die Aussage des Investors Jan D. Leuze, der in Feuchtwangen mit der Aussage, die Stadt Wilhelmshaven sei mit 50% am hiesigen Outlet beteiligt, machte und macht uns Sorgen.

In einem Gesprächsverlauf (im Bild nachzulesen) wurden unsere Fragen als Blödsinn, Quatsch und Latrinenparole abgetan. Kurz vor Ende dieses Verlaufs gab der Fraktionsvorsitzende der CDU Hellwig dann bekannt, dass die Stadt sich mit gesetzlich vorgeschriebenen Abrisskosten von 50% (wo steht das?) in Höhe von ca. 500.000 Euro beteiligt.

Im Artikel der WZ vom 4.5.2016 heißt es, dass der Abbruch zum großen Teil aus Städtebaufördermitteln und zwar aus dem Topf „Westliche Südstadt“ bezahlt werde, der zu je einem Drittel aus Steuergeldern von Bund, Land und Stadt besteht.

Was stimmt denn jetzt? 50 % Stadt oder 33,3 % Fördermittel? Was hat der Investor denn jetzt eigentlich investiert? Oder plant der etwa, dass die Stadt die finanziellen Risiken seines Unternehmens trägt, so wie er es in Feuchtwangen vor hatte?

Dort wollte er nicht mehr selbst investieren, sondern investieren lassen. Und zwar von der Stadt Feuchtwangen. Diese sollte eine künftige Altstadt-Entwicklungsgesellschaft mit entsprechenden Mitteln ausstatten um entsprechende Investitionen in Altstadtimmobilien zu tätigen. Er wäre dann bereit gewesen, die Immobilien von der Stadt mieten. Man stelle sich mal vor, das Outlet-Center würde nicht laufen, dann wäre die Stadt Feuchtwangen auf millionenschwer sanierten Häusern und Neubauten sitzen geblieben, die in der Masse nicht mehr rentierlich zu verkaufen gewesen wären. Schon da wurden erste Zweifel an der Zuverlässigkeit des Investors geäußert. Nun ist das Feuchtanger Projekt gescheitert.

Das Wilhelmshavener Projekt „noch nicht“! Aber das bisherige Verfahren muss sehr kritisch hinterfragt werden. Die wahren Zahlen und Bedingungen müssen offen gelegt werden. Wären wir im Rat vertreten, hätten wir schon längst dafür gesorgt. So äußert sich lediglich Herr von Teichmann (FDP) kritisch und fordert dasselbe wie wir.

Der Rest der Opposition muss mal wieder zur Jagd getragen werden. Das war in Feuchtwangen übrigens anders, dort waren die Grünen maßgeblich daran beteiligt, die hochtrabenden Pläne des Investors mal kritisch zu hinterfragen und nicht alles zu glauben.

Es wird Zeit – Zeit für einen Wechsel in der Politik dieser Stadt!