Neue Gesichter im Kreisvorstand

Die Kreisvereinigung der FREIEN WÄHLER Wilhelmshaven-Friesland hat auf ihrer Mitgliederversammlung am vergangenen Freitag den Kreisvorstand neu gewählt.

Udo Striess-Grubert, alter und neuer Vorsitzender, wurde - ebenso wie Hermann-Josef Paul als stellvertretender Vorsitzender – einstimmig wieder gewählt.

Bildunterschrift v.l.n.r. Holger Reinhard, Sandra Brauer, Hermann-Josef Paul, Udo Striess-Grubert, Andreas Lang, Nicole Striess, Darwin Reinhard

Die Kreisvereinigung der FREIEN WÄHLER Wilhelmshaven-Friesland hat auf ihrer Mitgliederversammlung am vergangenen Freitag den Kreisvorstand neu gewählt.

Udo Striess-Grubert, alter und neuer Vorsitzender, wurde - ebenso wie Hermann-Josef Paul als stellvertretender Vorsitzender – einstimmig wieder gewählt.

Sandra Brauer, bisher Schatzmeisterin, übernahm das Amt der Schriftführerin.

Neu im Vorstand sind Holger Reinhard als Schatzmeister sowie die Beisitzer-/innen Andreas Lang, Darwin Reinhard und Nicole Striess. Auch die übrigen Vorstandsmitglieder wurden geheim und jeweils einstimmig gewählt.

Neben dem Wahlprozedere gab an diesem Abend natürlich auch Politik. Striess-Grubert berichtete aus der Landes- und Bundespolitik und informierte über die geplanten Jahresaktivitäten.  Neben neuen Parteimitgliedern begrüßte er Frau Anneliese Diekmann von der „Bürgerinitiative gegen den Durchbau der Friedenstraße“, die als Gast der Versammlung beiwohnte. Sie berichtete über den aktuellen Sachstand und beantwortete Fragen. Die FREIEN WÄHLER bleiben ihrer Linie treu und werden auch weiterhin gegen den Durchbau der Friedenstraße sein.

Weitere Themen waren der geplante Krankenhausneubau, zu dem die FREIEN WÄHLER schon im Kommunalwahlkampf eine eindeutige Aussage getroffen haben. Ratsherr Andreas Lang stärkte die Bedenken der FREIEN WÄHLER auch mit einer Zahl vergleichbarer Fälle in Deutschland wie z.B. in Offenbach, Nordenham oder Höchst, bei denen vergleichbare Projekte zum Nachteil der Kommunen scheiterten.

Das Outlet-Center, mögliche Verbesserungen im städtischen ÖPNV und die aktuelle Ansiedlungspolitik standen ebenso auf der Diskussionsliste wie die aktuelle Situation im Rat der Stadt. Als unbefriedigend empfinden die FREIEN WÄHLER die derzeitige politische Situation in Wilhelmshaven.

Die SPD hätte ihre Kräfte anders einsetzen sollen, als sich gegenseitig zu zerfleischen und hätte der Wilhelmshavener Kommunalpolitik im September des letzten Jahres neues Leben einhauchen können. Die Fortsetzung der großen Koalition, bestehend aus CDU, WBV und SPD haben die Wählerinnen und Wähler ganz sicher nicht gewollt. Hatte man im Wahlkampf von mehr Bürgernähe gesprochen, habe man sich spätestens in der konstituierenden Sitzung über den Bürgerwillen hinweg gesetzt und sei zu „altem“ Verhalten zurückgekehrt.

Der neue Vorstand freut sich auf ein arbeitsreiches Jahr 2017.